Profil
Seit 25 Jahren entwickelt FORMWÆNDE Innenarchitekturkonzepte für Menschen. Unser ästhetisches Empfinden und unsere Arbeitsweise ist von ganzheitlichem Entwurfsdenken und partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägt. Nach über 450 Projekten unterschiedlichster Größe, Diszplin und Budgets möchten wir auch zukünftig für unsere Kunden und Auftraggeber die besten Konzeptideen realisieren.

Der Kopf hinter FORMWÆNDE
Gründer und Geschäftsführer von FORMWÆNDE ist Florian Kienast (50). Der gebürtige Hamburger lernte Tischler und ließ sich anschließend zum staatlich geprüften Techniker für Raumgestaltung und Innenausbau weiterbilden, bevor er 2001 das Innenarchitekturbüro FORMWÆNDE gründete. Florian Kienast ist verheiratet und hat drei Kinder.
Dafür haben wir weiterentwickelt, was bereits vorhanden war: Einbauten wurden ergänzt, vervollständigt und mit neuer Klarheit inszeniert. Eine Kücheninsel, die sich vom Hintergrund löst und eigenständig steht. Eine Schrankwand, die nicht verschwinden will, sondern bewusst ihren Platz einnimmt. So entsteht die Großzügigkeit, die dem Haus zuvor fehlte – nicht durch zusätzliche Fläche, sondern durch gestalterische Deutlichkeit.
Ein bewährter architektonischer Kniff: Verbindungen zwischen Bauteilen auflösen, Übergänge verschieben, Elemente vereinzeln. Das schafft visuelle Tiefe, lässt Ecken zu Räumen werden und verleiht dem Ganzen eine stille Selbstverständlichkeit, die durch Reduktion wirkt – nicht durch Effekthascherei.
Erst dann beginnt sich die Atmosphäre zu verändern: Innenräume, die durch natürliche Materialien und matte Oberflächen weicher wirken. Licht, das sich auf hellen und dunklen Flächen bricht und den Raum gliedert. Warme Holztöne treffen auf grüne Akzente, die – bewusst gesetzt – die Verbindung zum Garten stärken. Das Haus wirkt ruhiger, geerdeter, fast beiläufig elegant.
Und trotzdem bleibt Raum für das Unerwartete: Kleine Details, die sich erst beim zweiten Hinsehen erschließen. Überraschende Farbakzente im Verborgenen. Irritationen, die mit einem Augenzwinkern erzählen, dass hier nicht nur alles durchdacht ist, sondern auch ein Stück Freude am Gestalten mitschwingt.
Projekt B ist kein Haus, das sich neu erfindet. Es ist ein Haus, das sich jetzt endlich zeigt, wie es gemeint ist.
Fotos: ©Steve Schäfer
Projekt Haus B beginnt mit einer ungewohnten Ausgangslage: einem Haus, das auf den ersten Blick wenig Raum für Veränderung lässt – weil scheinbar alles schon stimmt. Gute Substanz, stimmiger Grundriss, hochwertige Materialien. Ein Haus, wie man es erwartet.